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Zollbehörden finden immer mehr Fälschungen

2009 Dezember 17th
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In der Europäischen Union steigt die Zahl der illegalen Potenzmittel. Anfang Juli 2009 wurden alarmierende Zahlen bekannt gegeben. Der Bekanntmachung zur Folge wurden allein im Jahr 2008 57% mehr Fälle von Pillenschmuggel aufgedeckt, als noch im Jahr 2007. Besonders beliebt sind Fälschungen von Potenzpillen, doch auch andere Medikamente, mit relativ hohem Preisniveau finden in dieser “Branche” immer wieder den Weg in die Hände der Zollbehörden. Die Fälschungen stellen nicht nur für die Pharmaunternehmen enorme finanzielle Einbußen dar, sie sind mitunter auch lebensgefährlich. Die Herstellung von Medikamenten unterliegt ständigen Kontrollen, eben, damit diese für die Gesundheit “unbedenklich” sind und über die Apotheken verkauft werden dürfen. Die möglichen Nebenwirkungen gerechtfertigen die Anführungszeichen im Wort unbedenklich. Bei Fälschungen sind diese Kontrollen nicht möglich. Hier besteht also die Gefahr, dass die Arzneimittel unter unhygienischen Bedingungen hergestellt werden, aber auch die Gefahr, dass hier andere Stoffe auch mit in die Pillen gelangen können. Die Folgen können lebensbedrohlich sein.

Nicht nur die Politik, auch die Patienten selbst müssen gegen diesen illegalen Markt vorgehen. Rezeptpflichtige Medikamente in jedem Fall in der Apotheke des Vertrauens einkaufen. Bei rezeptfreien Medikamenten kann sich der Abstecher ins Internet zwar lohnen, doch auch hier sollte man die Augen offen halten. Internetapotheken, mit einem anständigen Impressum, mit einer Anschrift in Deutschland sind in der Regel als vertrauenswürdig anzusehen. Weitere Sicherheit wird geboten, wenn man diese Apotheken über eine spezielle Suchmaschine ausfindig macht. Wenn der Betreiber aus dem Impressum nicht eindeutig ersichtlich ist, sollte man von einer Bestellung absehen.

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